Wohnzimmer

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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 5:44 am

Grade noch rechtzeitig blieb sie stehen, sonst wäre sie wohl in ihn rein gerannt. Leicht verwundert sah sie ihn an, weil er sich so aufregte. Hatte er etwa Angst das sie ihm David wegnahm, als besten Freund. Das hatte sie keines falls vor. Sie hatte ja schon einen besten Freund und eine beste Freundin auch wenn sie die beiden kaum sah. "Als du damals geschlafen hast, nach deinem kleinen Ausbruch hab ich ihn angerufen und wir haben ein wenig geredet. Einiges geklärt, weil wir beide wissen das wir dir viel bedeuten und es schlecht wäre wenn wir uns hassen würden," erklärte sie. Sie wollten doch nur gut miteinander auskommen, weil sie beide Wes liebten. David liebte Wes als seinen besten Freund und sie liebte ihn als ihren festen Freund.
Bei dem Spitznamen lief es ihr kalt den Rücken runter, denn dieser war wirklich schlimm. Und irgendwie klang es so als würde er sich über sie lächerlich machen, weshalb sie ihn anschwieg.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 5:52 am

"Du musst mir nicht erklären, ab wann ihr BFFs geworden seid. Es ist mir nur aufgefallen. Himmel, du kannst befreundet sein mit wem du willst. ich hab dir gesagt, ich bin nicht eifersüchtig. Und das mein ich auch so. Trotzdem muss er ja nicht überall dabei sein. Sonst hätte ich ihn ja auch heute Abend mitbringen können."
Als sie ihn anschwieg verdrehte er die Augen. Es war so klar gewesen, dass sie wieder sauer werden würde. Dabei hatte er das wirklich nicht gewollt. Er war momentan nur etwas gereit, weil sein Arm schmerzte und er nicht immer klären wollte, dass er nicht schwul war und zwischen seinem besten Freund und ihm nichts lief.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 5:59 am

"Wir sind keine BFFs Wes, das ist Schwachsinn ich habe meine eigenen Freunde. Und ich will auch nicht jede Minute mit ihm verbringen wir versuchen einfach nur für dich miteinander gut klar zu kommen, weil wir dich beide lieben," redete sie ruhig auf ihn ein, weil sie nicht wieder streiten wollte. Es zerrte an ihren Nerven dauernd mit ihm zu streiten und es machte sie auch unsagbar traurig. "Ich möchte den Abend nur mit dir verbringen uns sonst mit niemanden anderen. Ich liebe es Zeit mit dir alleine zu verbringen und würde jeden Störenfried anfahren."
Sie verstand nicht was sie falsch machte, das er schon wieder auf sie sauer war.
Schweigend sah sie ihn an, ehe sie ihn an der Hand zu sich zog und die Arme um ihn schlang. "Bitte es tut mir leid ich wollte dich nicht reizen," flüsterte sie leise und schmiegte sich eng an ihn.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 6:07 am

Wes seufzte genervt. Er freute sich, wenn sein bester Freund und seine Freundin sich verstanden, aber momentan war ihm nicht nach Freude. Er wollte auch nicht wieder streiten. Er brauchte Abstand, sonst würde es genau wieder darauf hinauslaufen. Darum schob er sie von sich. "Tut mir Leid. Eigentlich hast du nichts falschgemacht." Es war nur einfach momentan zuviel. Darum drehte er sich um und ließ sie stehen. Vielleicht würde sie ihm ja folgen. Denn normalerweise war sie ja diejenige, die ging. Oder das hier war das endgültige Ende.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 6:23 am

Geschockt sah sie ihm nach. Einen Moment blieb sie einfach nur fassungslos stehen. Was war nur los mit ihm, irgend etwas schien ihn zu bedrücken und das machte ihr Sorgen. Ob sie ihm hinterher rennen sollte. Aber er sagte doch das er Abstand von ihr wollte. Allerdings sagte sie das auch oft und wollte trotzdem das jemand für sie da war. Und bis jetzt war ihr Wes auch immer hinterher bis auf den Streit letztens. Kurz haderte sie mit sich selbst, ehe ihr Herz ihr die Entscheidung abnahm und sie Wes hinterher rannte. Sie wäre beinah in ihn hinein gerannt, so schnell rannte sie. Als sie ihn eingeholt hatte, schlang sie die Arme von hinten um ihn und hielt ihn so fest.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 6:27 am

Er blieb wie angewurzelt stehen, als sie die Arme um ihn schlang. Also war er ihr so wichtig, dass sie ihm hinterher lief. Irgendwie beruhigte ihn das. Für einen kurzen Moment hatte er befürchtet, dass sie ihn gehen ließ und damit die Beziehung beendete. Er brauchte sie. Er brauchte Sheila in seinem Leben sonst würde er durchdrehen. So tief waren seine Gefühle schon. Aber die ewigen Streitereien zerrten an seinen Nerven und machten ihn reizbar.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 6:34 am

"Bitte geh nicht, ich brauche dich doch in meinem Leben," murmelte sie leise und umarmte ihn umso fester. Sie konnte nicht ohne ihn das hatte ihr die wenigen Tage ohne ihn schmerzlich bewusst gemacht. Sheila bemerkte erst gar nicht wie ihr Tränen über ihr Gesicht liefen und sein Oberteil nass machten.
Es war ihr auch ehrlich gesagt vollkommen egal, sie wollte ihn nicht verlieren und das grade eben hatte sehr nach einem Abschied geklungen.
Wenn er sie abweisen würde, dann würde sie gehen aber sie wusste selbst das sie diese Beziehung nicht vergessen konnte und es auch gar nicht wollte.
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Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 6:39 am

Ihre Worte trieben auch ihm die Tränen in die Augen. Er brauchte sie genau so sehr wie sie ihn. Er hatte nur ein wenig Abstand gebraucht und sie nie willentlich aus seinem Leben schmeißen wollen. Er befreite sich aus ihrem Griff und drehte sich um. Bestimmt zog er sie an sich und umarmte sie fest. "Tut mir Leid. Ich wollte nicht, dass du weinst." Er zitterte, das merkte er jetzt, als er sie an sich drückte. Und ihm war kalt, obwohl es eigentlich noch recht warm war.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 6:46 am

Als er sich aus ihrem Griff befreite, dachte sie schon er wollte sie erneut abweisen und sie damit auch aus seinem Leben schmeißen. Umso erleichterte war sie, als er sie an sich zog und fest umarmte. Ihr war es egal, das sie beide aufgelöst waren. Und das sie schon wieder kurz vor einem Streit gestanden hatten. Sie konnte wohl genauso wenig ohne Streit und Dramen wie sie nicht ohne einander konnten. Sie schmiegte sich wie eine Katze näher an ihn und strich mit ihren Händen sanft seine Arme hinauf und hinunter.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 6:50 am

Sie hatten Gott sei Dank wieder die Kurve gekriegt und waren nicht im Streit auseinander. Das hätte sein Herz total kaputt gemacht. Und fertig war er momentan eh schon. Die Frage war nur, was ihn so fertig machte. Waren es die Schmerzen durch seinen gebrochenen Arm? Oder war da noch was anderes, was er selbst nicht so genau ausmachen konnte? Wenn das so weiterging brauchte er wirklich eine Therapie. Er klammerte sich fester an Sheila.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 6:55 am

Ihr war nicht entgangen das irgend etwas nicht mit ihm stimmte. Er zitterte am ganzen Körper und klammerte sich schon fast an sie, als würde er einen Halt suchen. Irgend etwas schien ihn sehr zu reizen und innerlich zu beschäftigen. Er war so aufgewühlt, das kannte sie nicht von ihm und das machte ihr große Sorgen. Sie wollte ihm helfen, aber sie konnte es nicht und sie fragte sich ob sie ihn vielleicht mal mit zu ihrem Pyschologen nehmen sollte. Sanft strich sie ihm weiter über seine Arme und gab ihm den Hals denn er im Moment zu brauchen schien.
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Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 7:01 am

Immer noch kämpfte er gegen die Tränen. Er wollte nicht heulen. Denn dann würde der total Zusammenbruch kommen und das konnte er nicht gebrauchen. Sie standen mitten in Westerville und hier zu heulen ging gar nicht. Er wusste nicht, ob seine Eltern noch hier waren oder schon zurückgeflogen waren. Und wenn sie dann hier vorbeikamen und ihn weinen sahen, hätten sie ihren Triumph gehabt.
Dabei sollte er doch froh sein endlich seine Ruhe vor ihnen zu haben. Doch er war es nicht. Es tat ihm weh, dass sie ihn wirklich aus der Familie geschmissen hatten; auch, wenn sie nie eine gute Familie gewesen waren. Zu wissen, dass er ihnen so egal war, tat unglaublich weh.
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Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 7:12 am

Sheila wusste zwar nicht was mit ihm los war, aber sie wusste das etwas ganz und gar nicht mit ihm stimmte. Und so wie er grade zitterte, unterdrückte er seine Tränen. Dies hier war eindeutig der falsche Ort und wenn er ihr hier zusammenbrechen würde, dann konnte sie nicht viel machen. Vielleicht konnte ja Davids Eltern helfen. Weshalb sie auch beschloss ihn nach Hause zu bringen. Sein Auto konnte er auch noch morgen abholen. Vorsichtig löste sie sich von ihm und holte ihr Handy heraus. Sie sah sich um und entdeckte ein Straßenschild, immerhin wusste sie jetzt wo sie waren. Sheila rief ihnen ein Taxi und nannte dem Taxifahrer die Adresse. "In 10 Minuten kommt ein Taxi und bringt dich nach Hause Wes." Besorgt blickte sie in die Augen ihres Freundes, welche Trauer und Verzweiflung wiederspiegelten. Sie musste trocken schlucken und riss sich zusammen damit sie nicht auch wieder anfing zu weinen.
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Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 7:16 am

Wie durch einen Schleier bekam er mit was sie machte. Erst, als sie ihm erzählte, dass ein Taxi ihn nach Hause bringen würde, wurde er wach. "Nein, ich will nicht nach Hause!" Niemand ins einer Familie sollte sehen wie fertig er war. Dann würden sie sich nur Sorgen machen. Das wollte er nicht. "Bestell das Taxi wieder ab oder fahr selbst damit! Ich steig da nicht ein!" Vehement schüttelte er den Kopf und wich zurück. Keine zehn Pferde würden ihn in ein Taxi kriegen.
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Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 7:21 am

"Gott Wes sei nicht so unglaublich stur. Dir geht es schlecht sehr schlecht das sieht ein blinder mit Krückstock. Und wir wollen dir alle nur helfen, das können wir aber nicht wenn du uns alle abweißt. Das du mir nicht sagen willst was los ist das verstehe ich ja noch. Aber dann rede mit irgend jemanden anderen darüber und fress nicht alles in dich hinein. Ich verstehe ja das du stark sein willst und niemanden damit belasten willst. Aber meinst du wirklich es ist besser wenn du irgendwann alleine irgendwo zusammenbrichst und nicht mehr aufstehst. Du darfst auch mal schwach sein, lass den Schmerz raus weinen ruhig und lass dir helfen. Wir alle sind einmal schwach das ist in Ordnung. Bitte ich will dir doch nur helfen." Zum Schloss wurde sie immer leise und sah ihn flehend an.
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Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 7:24 am

"Das hat doch nichts mit Sturheit zu tun!" Seine Stimme war um einiges leiser geworden. Die Tränen verdrängten alles andere und schnürten ihm die Kehle zu. "Du verstehst es einfach nicht. Es geht nichts um starksein. Ich einfach nicht nach Hause. Und wenn du das irgendjemandem erzählst, sind wir geschiedene Leute."
Das Taxi hielt am Straßenrand und der Fahrer rief ihnen etwas zu. Das war der Moment, wo er losrannte. Vielleicht war es dumm, aber momentan wollte er nur weg.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 7:32 am

"Doch du bist stur, du lässt dir nicht helfen und willst alles mit dir alleine klären. Aber das kannst du nicht so stark bist du nicht. Rede doch bitte mit irgend jemanden oder meinst du mir fällt es nicht auf wie schlecht es dir geht," fragte sie ihn traurig und besorgt, weil er immer mehr die Fassung zu verlieren schien. Es schockte sie das er sogar soweit ging sie zu erpressen. Sie warf dem Fahrer einen entschuldigend Blick zu, ehe sie Wes hinter her rannte. Er war schneller als sie und hatte wahrscheinlich auch eine bessere Ausdauer als sie. Aber sie würde ihn so nicht alleine lassen, vorallem weil es immer dunkler wurde und er wehrlos in diesem aufgelösten Zustand war. Außerdem wusste nicht was mit ihm passierte, wenn sie ihn verlor. Weshalb sie auch immer weiter hinter ihm her rannte, auch wenn ihr Herz stach und ihre Beine immer schwerer wurden.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 7:41 am

Dass er überhaupt rennen konnte, wenn die Tränen und die Panik, die von ihm Besitz ergriffen hatte, ihm die Luft zum Atmen nahmen, war ein Rätsel. Aber es funktionierte und er nahm gar nicht war, dass Sheila hinter ihm herrannte. Er war nicht stur, er wollte nur nicht, dass sich alle Sorgen um ihn machten. Und wenn er Sheila dafür erpressen musste tat er es zwar nicht gerne, aber es ging nicht anders. Er konnte momentan niemanden ertragen, der ihm sagte, dass ales gut werden würde. Denn er selbst sah das nicht. Und zu einem Seelenklempner wollte er auch nicht.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 7:47 am

"Bleib verdammt nochmal stehen Wes," schrie sie ihm nach, was sich als keine gute Idee erwies wenn man grade rannte. Sie wusste das wenn die Verzweiflung einen trieb, man oft mal's seinen Grenzen überschritt. Aber nicht nur Wes war verzweifelt sondern Sheil auch. Sie machte sich einfach riesige Sorgen um Wes und hatte Angst ihn zu verlieren. Wer konnte ihr den bitte garantieren, das ihm in dem Zustand nichts passierte. Er konnte vor ein Auto rennen oder von iwelchen zwielichtigen Personen abgefangen werden. Wer wusste schon wer sich um die Uhrzeit noch herum trieb. Eins war sich Sheila sicher sie würde ihn die nächsten Tage zu einem Psychiater zerren, ob er wollte oder nicht denn das war nicht normal.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 7:52 am

Plötzlich blieb er auf einer großen Brücke stehen. Keuchend stützte er sich am Geländer ab. Wie lange er jetzt gerannt war, konnte er nicht sagen. Er wusste auch gar nicht mehr, wo er war. Unter ihm war ein Bach und nach links schien es in den Wald zu gehen. Warum war er stehen geblieben? Damit Sheila ihn einweisen konnte? Wie blöd war er denn?
Seine größte Angst war es für vollkommen durchgeknallt gehalten zu werden. Er war nur ein siebzehnjähriger Junge, der von seinen Eltern verstoßen worden war. Da hatte doch jeder das Recht auf einen Zusammenbruch.
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Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 7:59 am

Sheila hatte nicht vor ihn einzuweißen. Sie hielt ihn auch keines falls für verrückt. Sie machte sich nur Sorgen um ihn. Und da er mit ihr und seiner Familie nicht reden wollte dachte sie das er vielleicht mit einer außenstehenden Person reden würde die ihn nicht persönlich kannte. Manch mal war das ganz gut weil die machten einem keine Vorwürfe, machten sich keine Sorgen und waren auch nicht sofort verletzt wenn man sie zurück wies. Sheila wollte einfach nur das er redete, statt alles in sich hinein zu fressen denn erst wenn er redete konnte man ihm helfen. Als sie sah das er auf einer Brücke stand rannte sie noch ein wenig schneller. Keuchend kam sie auf der Brücke an und musste sich erst einmal weider sammeln und ihr rasendes Herz beruhigen. Ob das nun so schnell raste wegen der Anstrengung oder wegen der Angst um Wes vermochte sie nicht zu sagen.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 8:06 am

"Ich werd nicht springen, keine Sorge. Und selbst wenn, ich kann schwimmen.", sagte er tonlos und sah ins dunkle Wasser hinab. Jetzt stand sie bei ihm und konte ihn jederzeit festhalten. Losreißen würde er sich nicht, denn dann war die Gefahr da sie zu verletzten und das wollte er nicht. Da würde er lieber mit ihr mitgehen und sich von jedem besorgt anstarren lassen. Er musste mit jemandem reden, das war ihm auch irgendwie klar, aber mit wem wusste er selbst nicht so genau. Also schwieg er lieber und sah weiter runter zum Bach. Immer noch kamen keine Tränen und irgendwie machte ihm das noch mehr Angst. Gerade war er ausgerastet und er konnte immer noch nicth weinen? Was war mit ihm nicht in Ordnung?
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 8:15 am

Sie umarmte ihn nicht und hielt ihn auch sonst auf keine Art und Weise fest. Sie befürchtete das er dann nur ausrasten würde und das wollte sie nicht. Außerdem wollte sie nicht das er sich von ihr in die Ecke gedrängt fühlte. Deshalb lehnte sie sich an das Geländer der Brücke und sah hinab ins kühle Wasser. "Es ist überhaupt nichts in Ordnung. Du versteckst dich hinter dieser Maske Wes, dieser Maske des fröhlichen Jungen bei dem alles in Ordnung ist. Ich weiß das dies die beste Möglichkeiten zu sein scheint. Niemand anderes wird verletzt außer man selbst und man muss niemanden belasten. Man erspart sich die mitleidigen Blicke und dieses Gerede von wegen alles wird wieder gut. Dabei ist überhaupt nichts gut. Diese Maske abzunehmen, fällt einem irgendwann unglaubliche schwer, weil man sie schon so lange trägt. Es ist eigentlich traurig, das niemand merkt das hinter diesem heile Welt Getue nicht alles in Ordnung ist."
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 8:20 am

"Ich kann einfach nicht. Ich kann nicht zu Mama und Paps gehen und ihnen sagen, wie schwer es mir fällt. Wie weh mir meine Eltern getan haben. Dann machen sie sich nur Sorgen. Es ist schon schlimm genug, dass du es mitbekommen hast. Verdammt, ich weiß, dass ihr mir helfen wollt, aber das macht alles nur noch schlimmer. Es wär besser gewesen, wenn ich alleine zusammengebrochen wär. Dann müsste ich mir das hier nicht geben. Ich seh doch die Blicke, die mir jeder zuwirft. Oh, Wes hat seine Eltern verloren, es muss ihm dreckig gehen. Und es ist übel, dass sie Recht haben."
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 8:29 am

Es ging also um seine Eltern eigentlich hätte sie sich das denken können. Niemand verarbeitete eine endgültige Trennung von seinen Eltern gut das hinter ließ bei jedem tiefe Wunden. "Sie machen sich Sorgen weil sie dich lieben Wes und sorgen sind nicht schlimmes. Sie schaden ihnen nicht. Und ich weiß das diese Mitleids Blicke einen wirklich ankotzen können, doch was würdest du denken wenn ich mich von dir abschotten würde. Stell dir einfach mal vor wie es für dich wäre, wenn du wüsstest das ich irgendwo alleine zusammen brechen würde. Wie würdest du dich dann fühlen, denkst du das wäre der richtige Weg denn ich da gewählt hätte?" Sie wollte ihm einfach nur zeigen, das diese Einzelgängertour ihm nicht half, es würde ihm nicht den Schmerz nehmen.
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