Wohnzimmer

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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 8:34 am

"Du solltest doch gar nichts davon wissen. Du solltest mir glauben, wenn ich sage alles ist gut. Und nicht einmal das kann ich. So ein toller Schauspieler bin ich dann wohl doch nicht." Er zog seine Jacke enger um sich, als ihm kalt wurde. Dabei stieß er gegen seinen gebrochenen Arm und zischte vor Schmerzen. "Scheiß Gips.", fluchte er. "Es tut mir Leid, dass ich dich gerade erpressen wollte. Aber bitte, versprich mir, dass du niemandem etwas davon erzählst."
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Wes Montgomery

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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 8:41 am

"Ich sollte, aber ich mache doch nie was ich sollte. Ich möchte nicht das du an deinem Schmerz zerbrichst Wes denn genau das scheint langsam zu passieren. Weißt du das du mich hassen kannst, ich würde das in kauf nehmen um dir zu helfen. Ich werde deiner Familie nichts sagen aber dafür möchte ich das du mit mir morgen zu einer Psychologin gehst sie ist wirklich gut und sie hat eine Schweigepflicht, also wird niemand von diesem Gespräch erfahren. Ich möchte einfach das du es versuchst Wes. Bitte wenn du es schon nicht für dich selbst machst, dann mach es bitte für mich," bat sie ihn und hob den Blick vom Bach um ihm anzusehen von der Seite.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 8:46 am

"Nein! Ich brauch keine Psychologin. Das hier passiert nur, weil ich zu lange getan hab als sei ich okay. Ich brauch keine Therapie." Er schüttelte den Kopf. Was er aber brauchte waren Schmerzmittel, denn sein Arm tat höllisch weh. Das würde er Sheila aber bestimmt nicht erzählen. Sie machte sich auch so Sorgen genug um ihn. Er wurde langsam wirklich zu einem Sorgenkind und so wie er sich benahm klang das als wär er depressiv und suizidgefährdet.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 8:52 am

"Genau du bist nicht okay und dieser Schmerz wird auch nicht einfach weggehen. Nur weil man eine Therapie macht ist man nicht verrückt und du sollst ja auch gar keine machen. Du sollst nur ein einziges mal dahin gehen und es einfach mal ausprobieren. Mehr verlange ich doch gar nicht und im Gegenzug wird es auch kein Mensch von mir erfahren, bitte Wes," bat sie ihn erneut. Sheila nahm nicht an, das er sich wirklich etwas antun würde. Aber sie wusste das solche Sachen einen Mensch fertig machen konnten. Ihr Handy vibrierte in ihrer Tasche doch sie drückten den Anrufer weg. Es war eh nur ihrer Tante die sie anschreien würde wo sie nun wieder war. Die letzte Zeit war Sheila kaum Zuhause gewesen, war immer wo anders hin geflüchtet und wenn sie Zuhause war dann hatte sie viel geweint. Ihre Tante war also im Moment alles andere als gut darauf zu sprechen, das sie sich mit Wes traf und über Nacht weg blieb.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 8:58 am

Vielleicht waren es die Schmerzen, aber er hatte keine Kraft für weitere Diskussionen. "Okay, ich geh mit dir dahin. Einmal. Und niemand erfährt was davon. Ich mein das ernst." Er überlegte, ob e rihr die Hand hinhalten sollte, damit sie einschlug und den Deal besiegelte. Aber dann hätte sie gesehen, wie er zitterte und gefragt, was los wäre. Und das wollte er nicht. "Vielleicht solltest du aber nach Hause fahren. Ich fahr auch nach Dalton zurück. Ist schon spät."
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 9:04 am

"Kein Problem, von mir wird niemand etwas erfahren, wenn du da wirklich hingehst und es durchziehst," versprach sie ihm. Mehr konnte sie heute Nacht wohl wirklich nicht von ihm verlangen und sah sie sah selbst ein das diese Diskussion im Moment nichts brachte. Sie nickte auf seinen Vorschlag hin nur. "Ich begleite dich noch bis zum Auto, dann lasse ich mich abholen," stimmte sie seinem Vorschlag zu. Am liebsten hätte sie ihn zur Dalton gefahren, aber sie wusste das würde wieder im Streit enden und in Wes Verfassung würde ein Streit nur alles verschlimmern.
Allerdings würde sie wohl heute Nacht wieder wo anders schlafen, Zuhause würde ihr Tante nur wieder über Wes schimpfen, weil er ihre Nichte traurig mochte und sie würde ihre Tante deshalb nur anschreien. Das konnte sie heute nicht mehr gebrauchen.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 9:09 am

"Ich, ähm, ich bin nicht mit dem Auto gekommen. Ich hab den Bus genommen." Eigentlich hatte er vorgehabt sich von ihr zu verabschieden und dann noch durch die Straßen zu laufen um seinen Kopf frei zu kriegen. Nach Dalton hatte er erst später fahren wollen. Jetzt hatte sie ihm unbewusst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hoffentlich kam sie nicht wieder mit einen Taxi um die Ecke.
"Was heißt du lässt dich abholen? Von deiner Tante?" Erst jetzt realisierte er, was sie gesagte hatte.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 9:15 am

"Mit dem Bus?" fragte sie ungläubig und seufzte leise. "Gut dann bringe ich dich halt zur Bushalte Stelle oder wenigstens in einen etwas belebteren Stadtteil," schlug sie ihm vor. Sie ahnte schon das er sie anlog und nicht direkt zur Dalton fahren würde. Aber dann wollte sie wenigstens das er nicht in einer ganz so verlassenen Gegend spazieren ging. Immerhin war es mittlerweile ziemlich düster geworden.
"Ein Bekannter von mir wohnt in der Nähe, er ist um die Uhrzeit eh noch wach also denke ich das er mich abholen kann. Ich denke nicht das es so gut wäre wenn ich alleine Auto fahre," erklärte sie ihm ruhig. Sie sah darin kein Problem, sie wollte halt im Moment nicht nach Hause um dort zu streiten mit ihrer Tante.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 9:19 am

"Wieso gehst du nicht nach Hause? Zu deiner Tante?" Verwirrt krauste er die Nase und sah sie an. Irgendwas stimmte nicht mir ihr, das spürte er. Und der Gedanke, dass sie bei einem Bekannten schlief, gefiel ihm auch nicht. Nicht aus Eifersucht, sondern weil er merkte, dass sie irgendetwas bedrückte. Gern hätte er sie in den Arm genommen. Einmal um ihr Halt zu geben und einmal für sich selbst. Sie wollte ihm nur helfen, das wusste er. Und jetzt schien es so als brauchte sie zeitgleich auch seine Hilfe.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 9:27 am

"Bis ich Zuhause bin schläft sie sowieso und es ist viel zu weit nach Hause. Mein Bekannter wohnt viel näher und es ist spät ich möchte einfach nur noch schlafen," antworte sie ihm ruhig. Sheila wusste wirklich nicht was er auf einmal hatte, warum störte es ihn so das sie nicht Zuhause schlief. Sie würde ihm sicherlich nicht sage, das sie nicht nach Hause konnte weil ihre Tante ausflippen würde wenn sie erfuhr das sie wieder mal bei Wes gewesen war. Schließlich war nicht zu übersehen, das sie geweint hatte und sie kannte sich selbst gut genug um zu wissen, das sie anfangen würde zu weinen wenn ihre Tante sie auf Wes ansprach. Und da ihre Tante nicht verstand das Wes nichts dafür konnte würde es im Streit enden. Sie kramte ihr Handy wieder heraus und wählte die Nummer ihres Bekannten. Nach kurzem Tuten ertönt seine tiefe Stimme durch den Hörer. Er stimmte sofort zu sie abzuholen und fragte sie besorgt was los seie. Darauf bekam er keine Antwort, denn sie liegte einfach auf. Sie wusste er würde sofort losfahren.
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Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 9:31 am

Schweigend hörte er zu, was sie sagte. Wirklich nahm er ihr das aber nicht ab. Irgendwas war da und das verschwieg sie ihm. Es musste etwas mit ihrer Tante zu tun haben. Aber er wollte nicht diskutieren und wieder streiten. Also sagte er auch nichts, als sie telefonierte. Dann jedoch hielt er es nicht mehr aus.
"Komm mit mir nach Dalton und schlaf da. Morgen ist Samstag, es wird keiner merken. Und du könntest auf mich aupassen, dass ich keine Dummheiten mache.", sagte er, während er wieder ins Wasser sah.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 9:38 am

Etwas überrumpelt sah sie ihn an. Nun verstand sie wirklich gar nichts mehr. Erst rannte er zwei mal von ihr weg dann log er sie an und wollte wahrscheinlich noch etwas spazieren gehen um später alleine zur Dalton zu gehen. Und jetzt auf einmal wollte er das sie den Abend bei ihm verbrachte. Da stimmte doch irgend etwas gewaltig nicht. Er konnte doch nicht von Abstand zur Nähe wechseln und erwarten das sie sofort alles mitmachte ohne es zu hinterfragen. "Wes das ist unsinnig, vor ein paar Minuten war dir meine Nähe noch viel zu viel und du bist sogar vor mir weg gerannt. Und jetzt soll ich mit dir in einem Zimmer schlafen?" fragte sie ihn verwirrt.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 9:44 am

Traurig lächelte er. "Denkst du, ich merkt nicht genau wenn du lügst und mir etwas verschweigst? Du merkst es bei mir doch auch. Dir ist klar, dass ich nicht nach Dalton zurückfahren werde. Und ich merk sehrwohl, dass du mir etwas verschweigst. Du willst nicht nach Hause, weil es so spät ist? Das kauf ich dir nicht ab. Hast du Stress mit deiner Tante? Oder sind es deine Eltern? Und ich will, dass du bei mir schläfst damit ich weiß, dass es dir gut geht. Dass du sicher bist. Außerdem kann ich auch bei David schlafen und du bekommst mein Zimmer. Da hat er bestimmt nichts gegen. Irgendwo werd ich schon ein Platz finden."
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Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 9:54 am

Sie wollte schon den Mund aufmachen um ihm irgend einen Ausrede zu erzählen, als sie hinter sich jemanden ihren Namen rufen hörte. Verwundert drehte sie sich um und ein kleines Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht als sie den Mann erkannte. Er hatte sie auch damals von der Grillfeier abgeholt. Lächelnd kam er auf sie zu und umarmte sie erst einmal fest. "Was machst du nur für Sachen süße, deine Tante hat grade vollkommen aufgebracht bei mir angerufen, ob ich wüsste wo du bist. Du bist doch nicht etwa wieder abgehauen, du weißt doch das sie es nicht böse meint," meinte er an sie gewandt. Damit hatte sich ihre Antwort auf Wes Frage wohl erledigt. "Ähm Chris könntest du uns vielleicht noch einen Moment alleine lassen," bat sie ihren besten Freund und war erleichtert als dieser sie zwar skeptisch ansah dann aber ging. "Mir geht es gut Wes, mach dir keine Gedanken. Glaub mir ich würde gerne bei dir bleiben aber ich weiß nicht ob du mich in einer Stunde wieder wegdrückst weil dir meine Sorge zu viel wird."
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 9:59 am

Feindselig sah er den Typen an. Sein emotionaler Zusammenbruch, der Streit mit Sheila und die Schmerzen, die immer stärker wurden, hatten ihn an seine Belastungsgrenze gebracht. Und als er hörte, dass er wirklich richtig gelegen hatte und Sheila Stress mit ihrer Tante hatte, zog sich sein Herz schmerzhaft zusammen. Sie war sauer auf ihn, wenn er sie anlog, aber sie durfte das? Wo war denn da die Fairness?
"Du bleibst nicht bei mir, weil du Angst hast, dass ich dich wieder wegstoße? Das ist...Keine Ahnung, was das ist. Aber gut, vielleicht hast du Recht. Dann schlaf gut." Er stieß sich vom Geländer der Brücke ab und begann von ihr wegzugehen.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 10:07 am

In ihr zog sich alles zusammen. Er sah so verletzt aus, als sie ihn abgewiesen hatte. Er hatte schon seine Eltern verloren und jetzt ließ sie ihn auch noch alleine, das konnte sie ihm nicht antun. Sie ahnte das Chris von ihrer Tante den Auftrag bekommen hatte sie von Wes fern zu halten und gut auf sie aufzupassen. Sie wusste das die zwei es nur gut meinten mit ihr. Aber sie hatte sich nun einmal für Wes entschieden, er war ihr neues Leben und deshalb würde sie es auch durchziehen und bei ihm bleiben, auch wenn sie grade selbst mit ihren Nerven zu kämpfen hatte. Sheila folgte Wes, als sie wieder bei ihm stand griff sie zögerlich nach seiner Hand und drückte diese fest. Sie würde immer zu ihm halten und sich für ihn entscheiden. Auch wenn es ihr Leid tat das Chris umsonst um die Uhrzeit das Haus verlassen hatte.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 10:12 am

Er drehte sich zu ihr um. "Du musst nicht bei mir bleiben. Du bist ein freier Mensch. Und gerade, wenn du eh schon Stress mit deiner Tante hast, solltest du es nicht noch schlimmer machen. Geh mit deinem Freund mit. Hab eine ruhige restliche Nacht und fahr morgen zu deiner Tante und rede mit ihr. Ich bin momentan wirklich kein guter Umgang für dich. Ich muss erst selbst klarkommen. Vielleicht können wir es dann noch einmal versuchen."
Er wusste, dass das die beste Lösung war. Er musste erst wieder der Alte werden, dann konnte er eine vernünftige Beziehung führen.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 10:24 am

Fassungslos sah sie ihn an und wich vor ihm zurück als hätte er sie geschlagen. Hatte er etwa grade mit ihr Schluss gemacht, wenn auch nur auf unbestimmte Zeit? Sie glaubte sich verhört zu haben, doch verrieten ihr seine Augen, das sie sich nicht verhört hatte. Er hatte sich grade wirklich indirekt von ihr getrennt, auch wenn sie wusste das er es nur gut meinte mit ihr so tat es unheimlich weh. Das letzte was sie mitbekam, ehe die Tränen ihr die Sicht nahmen, war wie Chris auf sie zukam. Dann gaben ihre Beine nach und versank in ihrer eigenen Welt. Sie bekam kaum mit wie Chris zu ihr kam und er die schluchzende Sheila behutsam hoch hob und sie sich zu sich nach Hause trug. Sheila wusste das Wes erst einmal wieder auf die Beine kommen musste und sie hoffte nur das irgend jemand ihn auffangen kam, denn sie würde das jetzt nicht mehr tun.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Sa Apr 21, 2012 10:28 am

Ihm kamen die Tränen, als er sah wie Sheila zusammenbrach. Er fühlte sich wie der schlechteste Mensch der Welt. Er wollte sie nur beschützen. Momentan war sein Leben ein großes schwarzes Loch und er wollte nicht, dass sie da mit hineingezogen wurde. Dennoch hatte er ihr nie das Herz brechen wollen. Er verfluchte sich selbst. Er liebte sie von ganzem Herzen und wollte das Beste für sie. Und das war er nicht. Also musste er sich trennen und die Liebe seines Lebens gehen lassen. Seine Chancen bei ihr hatte er damit verspielt, das war ihm klar. Er wünschte sich nur, dass sie glücklich wurde und jemanden fand, der sie glücklich machte.
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Re: Wohnzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Sa Apr 21, 2012 10:34 am

Wirklich viel bekam sie von dem Rest des Abends nicht mehr mit. Chris hatte es geschafft sie ins Bett zu bringen, doch lange geschlafen hatte sie nicht. Nach dem sie das zweit mal schreiend aufgewacht war, hatte sie sich zu ihm ins Bett geschlichen und bei ihm ausgeweint. Am nächsten Morgen wollte sie erst gar nicht aufstehen. Also informierte Chris ihre Tante und Sheila blieb bei ihm. Sie stand auf um in die Schule zu gehen und zu arbeiten. Doch nach Hause ging sie nicht, sie wollte und konnte nicht. Nach und nach kam wieder die alte Sheila zum Vorschein und sie entwickelte sich wieder zu der kühlen Einzelgängerin die sie vor Wes gewesen war. Doch Wes ging ihr nicht aus dem Kopf und sie hoffte einfach das er wirklich zur Therapie gegangen war und sich helfen ließ.
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