Schlafzimmer

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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 10:37 am

Sie lauschte Wes kleiner Rede und gab ihm nicht sofort eine Antwort. Stattdessen ließ sie sich seine Worte durch den Kopf gehen und dachte ernsthaft darüber nach ihn wegzuschicken. Auch wenn es weh tat vielleicht war es besser so. Allerdings schoss ihr bei dem Gedanken auch eine andere Frau an seiner Seite in den Kopf und der Gedanke gefiel ihr ganz und gar nicht.
Und warum sollte sie zulassen das diese Meredith ihm nach dem sie das mit David zerstört hatte jetzt auch mit ihr zerstörte. Sonst gab sie doch auch nicht so schnell auf. Aus dem Impuls hinaus stand sie auf und ging auf ihn zu. Behutsam schlang sie die Arme um ihn und drückte ihn bestimmt an sich. "Bleib bei mir," bat sie ihn und teilte ihm damit ihre Entscheidung mit.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 10:42 am

Die Augenblicke, in denen sie überlegte, erschienen ihm endlos. Er konnte genau an ihrer Mimik ablesen, dass sie es in Betracht zog ihn wegzuschicken. Vielleicht wäre das auch besser gewesen. Es ersparte ihr und ihm eine Menge Ärger.
Auch, wenn es ihm das Herz gebrochen hätte. Er sagte sich, dass er drüber schon hinweg kommen würde. Gebrochenes Herz stand bei ihm momentan auf der Tagesordnung ganz oben, also würde eins mehr oder weniger ihn auch nicht zerbrechen.
Er wusste, dass er sich damit belog. Wenn Sheila ihn wegschicken würde, würde seine Welt zusammenbrechen. Dann wäre alles kaputt.
Um so erleichterter war er, als sie auf ihn zuging und bat bei ihr zu bleiben. Er zog sie zum Bett und setzte sich.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 10:47 am

Sheila ließ sich von ihm zum Bett ziehen und setzte sich ruhig neben ihm.
Ihren Kopf legte sie auf seinen schoss und sah so zu ihm hoch. Seine Hand hielt sie immer noch in der ihrigen.
Sie ließ ihn nicht los, da sie befürchtete das er dann wortwörtlich zusammenbrach. Abwartend sah sie zu ihm hoch und wartete geduldig bis er anfing zu erzählen. Egal was er erzählen würde, sie schwor sich ihn für nichts zu verurteilen und ihm so gut sie konnte Halt zu geben.
Auch wenn sie sich sicher war das diese Frau noch von ihr hören würde, aber natürlich so das Wes es nicht mitbekam.
Sie würde schon dafür Sorgen das Meredith ihn in Ruhe ließ.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 10:57 am

Wes atmete tief durch, stellte fest, dass er trotzdem nichr ruhiger wurde, und gab es auf sich beruhigen zu wollen. Er fing stockend an zu erzählen.
"Ich hab Meredith im Einkaufzentrum getroffen, als ich mit den Jungs dort war. Sie war mir sofort sympathisch und wir tauschten Nummern aus, schrieben und regelmäßig und telefonierten. Nach zwei Wochen fingen wir an auszugehen und schon bald waren wir ein Paar. Dann entdeckten wir, dass mein bester Freund mit ihrer besten Freundin zusammen war und gingen fortan gerne mal auf Doppel-Dates." Er schnaubte. "Das ging drei Monate so. Wie blöd ich war. Ich hab geglaubt, sie meint es ernst. Das einzige Thema, das sie nciht verstehen konnte, war die Musik. Ihr musikalische Erfahrung bezog sich auf ihren iPod. Auf jeden Fall, nach drei Monate hatte Linda Geburtstag. Natürlich lud sie David und mich ein und wir kamen zu ihrer Party. ich suchte Meredith und irgendjemand sagte mir, sie wäre zu sich nach nebenan gegangen. Ich machte mir Sorgen und ging ihr nach." Er lachte bitter. "Ich kam rein und sie kam auch gerade. Auf nem Typen von ihrer Schule. Ich hab sie angestarrt und sie hat gekreischt und mich schließlich aus dem Haus geworfen. Kannst du dir das vorstellen? Sie hat mich rausgeschmissen." Einen Moment schwieg Wes. "Aber das war noch nicht das Schlimmste, was sie machen konnte. Das kam erst noch."
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 11:03 am

Sheila lauschte seinen Erzählungen und ließ ihn ausreden ohne ihn ein einziges Mal zu unterbrechen. Ein wenig erinnerte sie das an sich und Wes denn auch sie hatten sich ja auf Anhieb mehr als gut verstanden. Aber den Gedanken verdrängte sie schnell wieder denn sie würde so etwas nicht mit ihm machen. Wes tat ihr furchtbar leid, denn wie das klang so war er wirklich nur ein Spiel für diese Meredith gewesen.
Sie fragte sich was dieses Mädchen ihm noch angetan hatte, das er nun so ein verletzendes Verhältnis zu seinem besten Freund hatte.
Abwartend sah sie ihn an und wartete bis er sich gefasst hatte und weiter erzählen konnte.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 11:23 am

"Ich wollte nie wieder etwas mit Meredith zu tun haben und das teilte ich ihr auch mit. Noch auf der Party. Und anstatt Reue zu zeigen, stellt sie sich als Opfer hin. Fängt an zu weinen und zu wimmern, wie herzlos ich wäre. Linda hat sie natürlich bestärkt. Und David stand einfach stumm dabei. Zu dem Zeitpunkt hab ich noch gedacht, weil er nicht weiß, wie er mit der Situation umzugehen hat und seiner Freundin nicht in den Rücken fallen wollte."
Wes ließ sich nach hinten fallen und lachte bitter. "Ich war so unglaublich dämlich. Und die ganze Sache machte rasendschnell die Runde. Am Montag nach der Party bin ich durch die Gänge in Dalton gelaufen und alle haben getuschelt und geredet. So schnell hatte sich das also schon rumgesprochen. Wes, das Arschloch, hat der armen Meredith das Herz gebrochen und sie gedemütigt. Aber es hat mich nicht gestört, ich war ja der Meinung mein bester Freund steht hinter mir."
Man merkte, wie fertig Wes die ganze Sache gemacht hatte, denn seine Stimme zitterte zwar, aber es kamen keine Tränen. So als wären sie versiegt.
"Meredith hat sich so in die Opferrolle eingefügt, dass sie sich keiner Schuld bewusst war. Sie kam nach Dalton und es flogen richtig die Fetzen. Ganz Dalton hatte da was von. Irgendwann rannte sie weinend raus. Ich dachte, damit hätte ich Ruhe. Aber als ich dann zu David ging, fand ich sie dort weinend auf dem Bett sitzen. In den Armen meines besten Freundes! Er sagte mir, ich sei herzlos und solle mal runterkommen. Wäre ja alles nicht so schlimm. Er hat sich auf die Seite der Bitch geschlagen."
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 11:29 am

Stumm lauschte sie seiner Geschichte. Das war wirklich viel auf einmal und jetzt verstand sie auch warum er geschwiegen hatte und sich lieber betrank als ihr das zu erzählen. Dieses Mädchen war wirklich das aller letzte und hatte ihm wirklich alles genommen. Sie verstand David nicht das er Wes so im Stich lassen konnte, ich meine er war sein bester Freund.
Er hatte zu Wes gehalten immerhin hatte Meredith ihn betrogen, da hätte er Trost gebraucht und nicht noch Vorwürfe. In ihr wuchs eine riesige Wut auf David heran, die sie herunterschluckte. Das war nicht der richtige Zeitpunkt dafür auszurasten David anzurufen und ihn zu Schnecke zu machen. Allerdings würde sie das noch nachholen, sobald sie Wes ins Bett gebracht hatte denn dieser brauchte jetzt Ruhe.
Fest schlang sie ihre dünnen Arme um ihn und drückte ihn an sich. Wie konnte man so einen wundervollen Menschen wie ihn nur so verarschen.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 11:36 am

"Ich weiß nicht, was sie mit ihm gemacht hat. Irgendwie hat sie den total verzaubert oder sowas. Oder Linda, keine Ahnung. Wir haben danach eine Woche lang nicht miteinander gesprochen und die anderen Jungs kamen zu mir, was denn los sei und ob ich nicth was ändern wollte. Irgendwas hab ich eingesehen, dass ich entweder meinen besten Freund verlier, der durch Liebe blöd geworden ist, oder alles runterschluck. Ich hab mich für das Schlucken entschieden, mich zurückgezogen und wollte niemandem mehr an mich ranlassen. Und selbst jetzt nervt mich dieses Weib noch per facebook oder Email. Immer noch mit ihrer Hetzkampagne gegen mich. Sie ist für mich gestorben, aber die Sache mit David, die kann ich ihr nicht vergessen."
Er kuschelte sich an sie. "Und ich wollte es dir nicht erzählen, wiel ich dich damit nicht belasten wollte. Das ist mein Problem und nciht deins. Danke, dass du mir zugehört hast, aber halt dich da bitte raus." Wes kannte sie teilweise schon sehr gut.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 11:43 am

"Die Liebe macht leider aus den besten Freunden Rivale. Deshalb mag ich die Liebe auch nicht wirklich, man kann mit ihr viel zu leicht Leute manipulieren." Das sie damit auch grade Wes ein wenig zurückwies das bekam sie nicht mit.
Schmollend sah sie ihn an, als er ihr sagte das sie sich da nicht einmischen durfte. "Manchmal machte es mir Angst wie gut du mich kennst." Allerdings hätte er dann auch wissen müssen das sie sehr stur war und sich nicht sagen ließ woraus sie sich halten soll.
"Du kannst aber so nicht weiter machen Wes, diese Hetzkampangen müssen aufhören un du musst das mit David klären, dieses herunter schlucken macht dich kaputt. Ich verstehe das du das mit David alleine klären willst, aber dieses Mädchen hört nicht auf dich wahrscheinlich weil du viel zu nett bist und so weiter machen kann sie auch nicht. Zeig sie an oder.." den Satz ließ sie offen, aber es war eigentlich klar das sie sich sonst darum kümmern würde.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 11:49 am

"Ich habe das mit David geklärt. Weißt du, es heißt nicht umsonst 'Reiß den Faden der Freundschaft nie entzwei. Wird er auch neu geknüpft, ein Knoten bleibt dabei.'. Er weiß, wie enttäuscht ich von ihm war. Aber er ist mir als Freund wichtig und auch, wenn mir die Erinnerung weh tut, werde ich dafür nicht die Freundschaft aufs Spiel setzen. Denn dann hätte Meredith gewonnen. Und die Hetzkampagne ist mir egal. Ich schaff das schon. Ich halt das jetzt seit fast zwei Monaten aus." Er starrte an die Decke. ´"Also glaubst du auch nícht an die große Liebe?", wollte er leise wissen.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 11:57 am

"Wes, du machst dich kaputt. Ich will nicht das mein Freund, mir eines Tages vollkommen zusammenbricht nur weil er nicht den Mut dazu hat diese Bitch anzuzeigen und seinem besten Freund mal den Kopf zu waschen. Was ist das für eine Freundschaft in der der andere alles herunterschlucken muss. Das ist keine, das ist einfach nur noch ein trauriger Fake. Hör auf dir alles gefallen zu lassen du bist doch kein Kind mehr das sich nicht wehren kann. Du musst dich von niemanden unterkriegen lassen und wenn du das nicht klären kannst dann kläre ich das für dich," meinte ich und ich meinte meine Worte wirklich ernst. Wenn er das nicht klärte mit David und sie anzeigte würde ich ihr einen Besuch abstatten und dann ihm.
Nachdenklich sah ich ihn an und schüttelte dann den Kopf. "Nein ich glaube nicht mehr an die große Liebe, aber vielleicht änder ich meine Meinung ja für dich," murmelte ich leise und küsste sanft seine Wange.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 12:03 pm

Er stützte sich auf den Unterarmen ab und sah sie an "Was soll ich sie denn anzeigen? Weil sie Mist erzählt? Das ist keine Straftat. Und David und ch, das ist....er ist meine Familie. Mehr als sagen, wie weh mir das getan hat, kann ich nicht. Solange er und Linda ein Paar sind, wird sich nichts ändern. Und ich werde nicht zu ihm gehen und ihn vor die Wahl zwischen mir und seiner Freundin stellen. So fies bin ich nicht, denn ich weiß, dass er sie liebt und es ihm das Herz brechen würde. Wenn ich dir sage, dass es in Ordnung ist, ist es in Ordnung. Bitte! Ich hab darüber geredet, es ist alles gut. Und ich bitte dich nochmal dich nicht einzumischen. Wenn ich dir irgendwas bedeute, machst du es nicht. Darum bitte ich dich, als dein Freund, für den du vielleicht deine Meinung über die Liebe änderst. Wäre nur fair, schließlich habe ich meine Meinung ja auch geändert."
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 12:13 pm

"Das ist Rufmord Wes und das weißt du auch. Stell dich nicht so dumm, du weißt ganz genau das es einen Menschen auf Dauer kaputt macht. Aber bitte mach wie du es möchtest, ich werde mich nicht einmischen. Doch erwarte von mir auch nicht das ich da sein werde wenn du merkst das du am Ende bist," fuhr ich ihn an und stand auf. "Sachen findest du bei meiner Tante im Schrank, leg dich hin ruh dich aus und trink nicht so viel," bat ich ihn ehe ich aus dem Gästezimmer verschwand und die Tür hinter mir zuknallte. Ich wollte und konnte hier nicht bleiben, ich musste weg den der Gedanke das mein Freund sich selbst zerstörte verletzte mich. Oben zog ich mich um und steifte mir wahr los eine zerissene Strumpfhose und ein leid über. Das ich ziemlich fertig rüber kam störte mich nicht.
Als ich fertig war schlich ich mich leise in Richtung Gästezimmer ich wollte sicher gehen das es Wes gut ging bevor ich das Haus verließ.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 12:22 pm

Das durfte jetzt nicht wahr sein! Was zur...??? Er öffnete sich ihr, damit sie keinen Streit hatten und was taten sie? Sie stritten sich. Das war nicht zum Aushalten!
Er ließ sich wieder auf die Matratze fallen und schlug die Hände vors Gesicht. Ihm war speiübel und das kam nicht nur vom Alkohol. Er hatte wieder einen Menschen verloren und das durch seine eigene Unfähigkeit. Mittlerweile war er der Überzeugung, dass er absolut beziehungsunfähig war.
Etwas Nasses bedeckte seine Wangen und als er mit dem Finger darüberstrich, waren seine Finger ebenfalls feucht. Er weinte. Nach all der beschissenen Zeit weinte er jetzt? Ging es erbärmlicher? Bestimmt dachte Sheila, er würde das nur machen, damit sie nicht mehr sauer auf ihn war.
Die Wände des Zimmers schienen plötzlich immer näher zu kommen. Ihm fiel im wahrsten Sinne des Wortes die Decke auf den Kopf. Er sprang auf. Er musste hier weg! Aus diesem Impuls heraus riss er die Tür auf und stürmte raus. Fast wäre er mit Sheila zusammengeknallt.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 12:31 pm

Sie erschrak furchtbar als er aus dem Zimmer gestürmt kam. Denn damit hatte sie wirklich nicht gerechnet. Sie sah die Tränen welche seine Wangen hinunter liefen und ihr Körper handelte schneller als sie denken konnte. Sie rannte zur Tür und versperrte ihm damit den Ausgang. Ihr Körper zitterte und ihr Atem ging schneller. Aus ihrer Tasche kramte sie den Schlüssel und sperrte ihn und sich damit ein. Schnell packte sie den Schlüssel wieder weg, denn müsste er sich wohl mit Gewalt holen, denn einen anderen Ausgang gab es nicht. Den auch der Garten war durch den Zaun abgeschirmt. Seine Tränen sagten alles und behutsam ging sie auf ihn zu. Streckte vorsichtig eine Hand nach ihm aus.
Ihre Augen sah ihn flehend an und auch wenn sie wusste das das nun wirklich der falsche Zeitpunkt war und er ihr nicht glauben würde murmelte sie diese drei Wörter vor denen sie selbst unglaubliche Angst hatte. "Ich liebe dich, es tut mir leid"
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 12:39 pm

Er stoppte gerade noch rechtzeitig um nicht mit ihr zusammenzustoßen. Tränenblind sah er sie an und als er sah, wie sie zum Ausgang rannte und ihn versperrte, flossen die Tränen noch schneller. Er wollte weg. Weg von allem. Weg von seinen Gefühlen, weg von der Enttäuschung. Eigentlich wollte er nur mit Sheila zusammen sein. Doch immer wieder runierte er das. Es war also besser, sie ließ ih gehen.
Warum ließ sie ihn nicht raus? Warum sollte er bleiben? "Lass mich raus!" Es war kein Befehl, es war ein Flehen. Er war so fertig, dass er einen weiteren Streit nicht verkraftet hätte.
Nur durch Nebel hörte er, was sie sagte. Und glauben konnte er es gar nicht. Sie liebte ihn? Es war nicht, dass er ihr nicht glaubte, aber er würde sie nur mit ins Verderben reißen.
"Sag das nicht. Ich bin nicht gut für dich. Such dir jemanden, der dich verdíent hat. Nicht mich, der immer alles kaputt macht und dich verärgert. Bitte, tu mir wenigstens diesen Gefallen. Und lass mich gehen!"
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 12:44 pm

"Ich will keinen anderen Wes ich will dich. Du bist wundervoll und nur zufällig an ein Mädchen geraten was sehr schnell überreagiert. Es ist nicht deine Schuld ich bin einfach zu empfindlich. Und ich finde es nicht schlimm das du auch ein wenig kaputt bist ich bin doch selbst kaputt. Ich will keinen Marc, keinen David, keinen sonst was weiß ich. Ich will ganz alleine dich. Möchte neben dir aufwachen und einschlafen, mit dir streiten, lachen mich betrinken.
Ich lasse dich nicht gehen, ich lasse dich nie mehr gehen Ich liebe dich," den letzten Teil brachte ich unter Tränen hervor und sah ihn bittend an. Bittend das er verstand das ich keinen anderen wollte, keinen anderen brauchte außer ihn.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 12:50 pm

Er zitterte so stark, dass es überhaupt ein Wunder war, dass er ihre Hand ergreifen konnte. "Empfindlich? Verdammt, ich heul hier grad wie ein Schlosshund. Und da kommst du und sagst, dass du mich liebst. Scheiße, ich liebe dich seit ich wirklich angefangen habe dich kennenzulernen. Du bist genau das, was ich brauche. Vielleicht musste der ganze Mist ja passieren, damit ich weiß, was ich an dir habe."
Er zog sie zu sich und küsste sie. "Du willst keinen anderen und ich will nur dich. Wir gehören zusammen."
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 12:58 pm

"Idot, mein süßer, liebevoller, kluger, sturer, charmanter Idot," flüsterte ich leise gegen seine Lippen. Ehe ich den Kuss erwiderte und die Arme um ihn legte, ihn so nahe es ging an mich drückte. Wir waren schon beide ziemlich verrückt, erst war alles in Ordnung dann stritten wir heftig so das mindestens einer von uns verletzt war. Dann versöhnten wir uns wieder, stritten erneut, weinten zusammen und am Ende küssten wir uns wieder und klammerten uns aneinander wie zwei ertrinkende an das letzte Stück Holz.
Aber vielleicht war es das was uns zusammenhielt, das wir halt anders waren und und trotzdem auf eine verrückte Art und weise liebten.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 1:03 pm

"Ich liebe dich. Ich liebe dich, meine wunderschöne, wilde, intelligente, unabhängige Chaotin.", murmelte er gegen ihre Lippen und zog sie enger an sich. Verrückt, bis gerade hatte er noch geweint, weil es ihm dreckig ging, und jetzt war er glücklich. Das schaffte nur Sheila.
Er presste sie an die Wand und seine Küsse wurden leidenschaftlicher. Diesen Augenblick würde ihnen keiner kaputt machen. Das ging auch gar nicht. Er war sich ziemlich sicher, dass sie nicht mehr auf dieser Welt waren.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 1:08 pm

Sie stöhnte leise auf als sie die Wand in ihrem Rücken spürte. Verdammt bis eben hatte sie noch geweint und jetzt hatte sie das Gefühl als hätte sie seit Monaten keinen Sex gehabt. Doch wirklich Zeit darüber nachzudenken hatte sie nicht, da Wes ihre volle Aufmerksamkeit forderte.
Verlangend erwiderte sie den Kuss, drückte ihn wenn das noch ging näher an sich. Sie brauchte ihn, sie liebte ihn und das hier fühlte sich genau richtig an. In ihren ganzen Küssen und auch Berührungen war keinerlei Sanftheit zu erkennen, das hier war einfach nur wild und leidenschaftlich.
Und es war ihre Art ihm zu zeigen das sie ihn liebte.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 1:14 pm

Es dauerte nicht lang und Wes erwiederte die Küsse und Berührungen mit dem gleichen Feuer wie sie. Verdammt, er brauchte diese Frau! Mehr als alles andere. Er löste sich von ihr und zog sich selbst das T-Shirt über den Kopf, ehe er Sheila ihr Kleid über den Kopf zog. Wieder attackierten seine Lippen ihre, wanderten von dort zum Hals, zum Nacken, überall, wo freie Haut war.
Immer enger presste er sich gegen sie. Sie sollte spüren, wie heiß sie ihn machte.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 1:22 pm

Sie war gefangen von seinen Lippen, von seiner Leidenschaft. Seine Lippen schienen überall zu sein und hinter ließen brennende Spuren auf ihrer Haut. Sie bekam nichts anders mehr mit blendete ihr Umfeld komplett auf. Noch nie in ihrem Leben hatte sie jemand so gewollt, so ohne Zweifel. Gott wann hatte sie jemand mal so sehr gebraucht und vorallem so unkontrolliert und wild. Ihre Finger hinterließen rote Spuren auf seinen Rücken. Sie küsste seinen Hals, seine Schultern, seinen Oberkörper. Ab und zu biss sie auch zu, allerdings nicht wie sonst sanft und vorsichtig.
Ihre Beine schlang sie um seinen Oberkörper, während ein Stöhnen ihrer Kehle entglitt, als sie spüren konnte wie sehr er sie wollte.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Wes Montgomery am Do Apr 05, 2012 1:25 pm

Er hatte sie schon vorher gewollt, aber das hier war anders. Das war nochmal eine ganz andere Liga. Er hatte das Gefühl zu verbrennen und musste so schnell wie möglich seine Kleidung loswerden, bevor die Feuer fing. Alles benebelte ihn und der Rausch der Erregung nahm immer mehr Raum ein. An etwas anderes dachte er schon gar nicht mehr.
Als sie ihre Beine um ihn schlang, stöhnte er laut auf. Gott, er brauchte sie so dringend.
"Bett!", war das einzige, was sein Verstand noch zustande brachte.
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Re: Schlafzimmer

Beitrag  Sheila Sander am Do Apr 05, 2012 1:31 pm

Er hatte eindeutig noch zu viel Stoff an. Das wurde ihr bewusst als sie seine Erregung spüren konnte und ihr Körper fast schon schmerzlich danach verlangte ihn endlich in sich zu spüren. Sie presste ihr Becken gegen seines und ihre Lippen erneut auf seine.
Sie wusste das sie es schlecht hier an der Wand tun konnten und das ein Bett besser gewesen wäre. Allerdings wollte sie sich nicht von ihm lösen, besser gesagt sie konnte es nicht.
Sie wusste überhaupt nicht mehr wo sie überhaupt waren, sie wusste nur das ihr das hier viel zu langsam ging und sie noch verrückt würde wenn sie nicht endlich bekam was sie brauchte.
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